ANZEIGE: Home » Magazin » Porzellan und Porzellanfiguren verkaufen

Wer schon mal Sendungen wie „Die Superhändler“ oder „Bares für Rares“ geschaut hat, weiß, dass auch Porzellangegenstände wie Figuren und Teller ihren Preis haben …

Wen wundert es, da Porzellan auch „Weißes Gold“ genannt wird:

Aus China rund um die Welt!

Eine Form der Keramik, die erstmals im Alten China, zu Zeiten der Han Dynastie (206 vor bis 220 nach Christus), genutzt wurde.

Ein Werkstoff, der durchaus bemerkenswerte Eigenschaften aufweist: Denn Porzellan ist säurebeständig und besitzt eine große Härte. Typisch sind zudem der hohe Klang sowie die Eigenschaft, Wärme nur schlecht zu leiten.Dabei unterscheiden Experten unter anderem zwischen Hart- und Weichporzellan; es gibt aber auch so genanntes Dentalporzellan, das in der modernen Zahnheilkunde für hauchdünne und damit lichtdurchlässige Verblendschalen – meist im Bereich der Frontzähne – benutzt wird.

Ein kurzer geschichtlicher Rückblick:

Doch lasst uns von hier, aus der Moderne, nochmals zum antiken Porzellan und möglichen Sammlerobjekten zurück kehren. Europäisches Hartporzellan ist erstmals von dem Erfinder Johann Friedrich Böttger, der noch als Alchimist (eine Berufsgruppe,  die sich unter anderem der Herstellung von künstlichem Gold widmete) galt, zusammen mit seinem Kompagnon, dem Mathematiker und Mineralogen Ehrenfried Walther von Tschirnhaus, im Jahre 1708 in Dresden hergestellt worden. Seinerzeit noch eine echte Handwerkskunst, die in späteren Epochen zunehmend industrialisiert wurde.Dennoch können Sie beim Verkauf von Porzellan-Krügen oder Vasen aus Porzellan einen hübschen Gewinn erzielen.

Was ist (m) ein Werkstück aus Porzellan wert?

Dabei hängt der Preis von ganz unterschiedlichen Faktoren – unter anderem dem Zustand wie auch der Epoche – ab. Wirkliches antikes chinesisches Porzellan ist oftmals nahezu unbezahlbar; allerdings wurde diese fernöstliche Kunst auch häufig kopiert, so dass zahllose Repliken auf dem Markt sind. Daher gibt es verschiedene Testmethoden, die der Echtheit auf den Grund gehen, unter anderem eine so genannte Thermolumineszenzdatierung, die den Zeitpunkt des Brennvorgangs feststellen soll. Allerdings braucht es dazu ein Teststück, so dass ein mögliches Original naturgemäß beschädigt wird. Andere Methoden der Datierung und Klassifizierung begutachten dagegen die Glasurbeschaffenheit und vieles mehr.

Porzellan verkaufen:

Doch wie auch immer Sie sich Gewissheit verschaffen. Eine Expertise ist meist unverzichtbar, falls Sie glauben, dass Sie ein ganz besonderes Stück haben. Denn gerade Kunstgegenstände und Sammlerobjekte sind auch schon aus Unkenntnis weit unter Wert verkauft worden.Ein weiterer großer Name, der untrennbar mit dieser Thematik verwoben ist, stellt dann das Meißner Porzellan dar. Eine Manufaktur, die 1710 als „Königlich-Polnische und Kurfürstlich-Sächsische Porzellanmanufaktur“ gegründet wurde und  unter anderem bezaubernde Kaffee-, Tee- und Mokkakannen, aber auch Büsten hervorgebracht hat. Viele der Werke dieser Manufaktur stehen heute in Sammlungen und Museen; außerhalb Deutschlands verfügt das Rijksmuseum Amsterdam über die bedeutendsten Exponate.

Unser Fazit:

Natürlich werden Ihre eigenen Erbstücke und Scheunenfunde nur selten an deren Wert heran reichen. Dennoch gibt es – wie für Gold oder Altmetall – zahlreiche Internet-Shops, die Porzellan aus Nachlässen aufkaufen. Und das von Vasen über Figuren und Porzellan-Uhren bis bin zum Tee-Service aus Porzellan.

Natürlich können Sie auch hier auf dem Flohmarkt Ihr Glück versuchen und / oder mit einer eigenen Anzeige aktiv werden. Denn Porzellan hat bis heute seine Fans und kann – wie übrigens auch alte Gläser oder Zinnteller – meist gut verkauft werden!