Bis vor Kurzem kannte kaum jemand das Wort „Homeschooling“. Das hat sich in den letzten Monaten deutlich geändert und mittlerweile ist der Begriff vielerorts präsent. Damit die Kinder zuhause gut lernen können, gibt es ein paar Grunderfordernisse, die erfüllt sein sollten. Die wichtigsten davon sind hier zusammengefasst.

Das richtige Equipment

Beim Homeschooling verhält es sich wie bei Erwachsenen am Arbeitsplatz. Ohne eine ordentliche Ausrüstung ist es kaum möglich, gute Leistungen zu erbringen.

Das bedeutet, dass die wichtigsten Materialien unmittelbar bereit liegen sollten. Dazu gehören elementare Utensilien wie Füllfeder oder Kugelschreiber, Tintenpatronen, Bleistifte, ein Schreibblock, ein Bleistiftspitzer und ein Radierer.

Damit ist es heutzutage jedoch noch nicht getan. Denn die IT spielt beim Lernen eine entscheidende Rolle. Viele Inhalte werden über den Computer vermittelt oder erlernt. Das ideale Notebook oder Computer PC für Homeschooling muss nicht zwingend teuer sein. Mittlerweile gibt es in Online Shops wie beispielsweise bei it-versand.com gebrauchte Hardware zu günstigen Preisen zu kaufen. Das ist sinnvoller als die Anschaffung neuer Geräte zu höheren Preisen, die technisch teilweise wesentlich schlechter ausgestattet sind.

Die passende Umgebung

Um sich konzentrieren und Lernfortschritte erzielen zu können, ist eine gute Lernumgebung erforderlich. Im Idealfall handelt es sich dabei um einen eigenen Raum mit einem Schreibtisch und einem Bürostuhl. Falls das aufgrund der Platzverhältnisse in der Wohnung nicht möglich ist, sollte zumindest für eine ruhige Umgebung mit ausreichend Licht gesorgt werden. Für die Geschwister ist dieser Bereich während des Lernens eine Tabuzone.

Musik sollte beim Homeschooling nicht zwingend verboten werden. Die Londoner Verhaltenstherapeutin Dr. Emma Gray hat herausgefunden, dass sich die persönlichen Lieblingsklänge positiv auf die Gefühlslage auswirken und die eigene Denkleistung anregen. Allerdings sollte die Musik nur leise im Hintergrund laufen.

Regelmäßige Pausen

Kinder sind keine Maschinen und brauchen regelmäßige Pausen. Eine gute Möglichkeit, diese regelmäßig in Erinnerung zu rufen, ist die sogenannte Pomodoro-Technik. Diese Selbstmanagement-Methode geht auf den Italiener Francesco Cirillo zurück, der in den 1980er-Jahren eine Küchenuhr in Tomaten-Form (der italienische Begriff für Tomate ist Pomodoro) dazu verwendete, jeweils ein Intervall von 25 Minuten einzustellen und während dieser Zeit konzentriert durchzuarbeiten. Im Anschluss daran legte er eine fünfminütige Pause ein, bevor er wieder sein nächstes Arbeitsintervall begann.

Je nach Alter der Kinder kann die eingestellt Zeit natürlich variieren. Bei jungen Schulkindern sollte der Arbeitsintervall nicht länger als 15 Minuten, ab dem Mittelschulalter können es auch 25 bis 30 Minuten sein.

Die Pausen können dazu genutzt werden, der Lernumgebung etwas Frischluft zuzuführen. Denn mangelnder Sauerstoff kann dazu führen, dass die Kinder schnell ermüden und sich daraufhin nicht mehr richtig konzentrieren können.

Homeschooling: So gelingt der Unterricht zuhause
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