Das Leben als Student in einer teuren Großstadt kann hart sein: Überall muss man auf’s Geld achten, manchmal reicht es nicht für die Miete oder eine richtige Mahlzeit und man muss sich von Freunden und Verwandten Geld leihen. Wir zeigen, wie man im Alltag in verschiedenen Situationen spart, um diese Probleme zu umgehen.

Tipp 1: Von den Rundfunkgebühren befreien lassen

GEZ-Gebühren zahlt jeder. Mit einer Ausnahme: Studenten! Wer BAföG empfängt, kann sich vom Rundfunkbeitrag befreien lassen. Das ist besonders praktisch für alle, die eh kein Fernsehen mehr gucken und Musik nicht über das Radio, sondern Spotify, Apple Music & Co. hören.

Tipp 2: Essen online bestellen

Gerade in Großstädten ist es in den letzten Jahren immer einfacher geworden, Essenseinkäufe auch im Internet zu erledigen. Da das für die Konzerne in der Regel günstiger ist als der Betrieb eines Offline-Geschäfts, werben Rewe, Allyouneed und weitere Märkte mit Rabatten bei der Erstbestellung. Ein zusätzlicher Vorteil: Man braucht weniger Zeit als beim Gang zum Laden und kann mittels Filterfunktion auf Anhieb das günstigste Produkt finden.

Tipp 3: Einkäufe planen

Wer in einer WG wohnt, kann viel Geld sparen, indem er mit den Mitbewohnern zusammenlegt und seltener große Vorräte anlegt, anstatt regelmäßig kleine Packungen zu kaufen. Gerade bei haltbaren Lebensmitteln bietet es sich darüber hinaus an, auf Rabattaktionen zu warten. Bonustipp: Wer sowohl regional als auch saisonal einkauft und etwa im Winter auf Beeren, Blumenkohl und Gurken verzichtet, spart nicht nur Geld, sondern schont auch die Umwelt.

Tipp 4: Mehrere Konten eröffnen

Häufig werben Banken wie die Comdirect, Commerzbank oder DKB mit attraktiven Neukundenangeboten. Diese umfassen eine kostenlose Kontoführung sowie satte Geldprämien für die Einrichtung, wenn innerhalb eines bestimmten Zeitraums ein Grundbetrag eingezahlt wird. Der Clou: Diese Angebote lassen sich alle paar Jahre wiederholen, da man meist zwei Jahre nach Kündigung wieder als Neukunde gilt.

Tipp 5: Technik generalüberholt oder gebraucht kaufen

Bei vielen Geräten macht es qualitativ keinen großen Unterschied, ob sie schon einmal benutzt wurden oder nicht. Wer sich trotzdem gegen ein Gebrauchtgerät von privat sträubt, findet zum Beispiel in den Amazon Warehouse Deals massenhaft günstige Angebote mit Rücknahmegarantie. Des Weiteren bieten auch die Hersteller selbst häufig generalüberholte Artikel an, die einmal durchgecheckt und beispielsweise mit einer neuen Verpackung versehen wurden. Ein prominentes Beispiel ist hier der Apple Refurbished Store.

Tipp 6: Ausgaben per App tracken

Wer in einer App wie MoneyControl alle Ausgaben und Einnahmen aufführt, kann schnell identifizieren, wohin das meiste Geld fließt. Dabei offenbaren sich manchmal überraschende Erkenntnisse: Gerade für Essen unterwegs geben viele mehr Geld aus, als eigentlich nötig wäre. Wer sich morgens eine Brotbox vorbereitet oder am Abend die Reste des Abendessens in eine Dose gibt, kann sich auch in der Uni günstig versorgen.

Tipp 7: Zuerst Schulden abbezahlen, dann investieren

Auch wenn es verlockend sein kann, sein Geld durch Investitionen in die DAX 30 oder Kryptowährungen zu vermehren, sollten unbedingt vorher alle Schulden abbezahlt sein – die zu erwartenden Gewinne sind schließlich in der Regel deutlich geringer als die Zinsen, die bereits bestehende Schulden einfordern.

Spartipps für Studenten: So gibt man im Alltag weniger Geld aus
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