Baukastensysteme wie beispielsweise WordPress eignen sich bestens für Laien, die einen eigenen Blog erstellen wollen oder für Einsteiger in die Welt des Internets. Denn damit kann jeder User seine eigene Webseite aus vorgefertigten Elementen, die er bis zu einem gewissen Grad individuell verändern kann, ohne großen Aufwand erstellen. Jedoch haben diese Baukastensysteme einen gravierenden Nachteil: Trotz vieler individueller Anpassungsmöglichkeiten wirken jene Seiten, die mit einem derartigen System erstellt wurden, irgendwie gleich und nach Schema F erstellt.

Freiberufler und Unternehmer sind deshalb gut beraten, wenn sie für die Erstellung ihrer Seite auf professionelles Webdesign setzen. Schließlich stellt die eigene Webseite die beste Visitenkarte für das eigene Gewerbe dar – und für viele Kunden ist der erste Eindruck absolut entscheidend. Das heißt: Spricht ihn die Webseite nicht an oder ist die Navigation zu kompliziert, wird er sich vermutlich nicht allzu lange auf der Webseite aufhalten, sondern einen anderen Anbieter suchen. Hinzu kommt, dass ein professioneller Designer auch die aktuellen Trends im Webdesign kennt. Schließlich ist für ein Unternehmen, das sich modern und zukunftsorientiert präsentieren möchte, nichts schlimmer, als eine altbacken wirkende Webseite.

Weil alles im Wandel ist

Wie nahezu überall gibt es auch im Webdesign regelmäßig neue Trends. Und das aus gutem Grund: Denn sowohl die Bedürfnisse als auch die Vorlieben der Besucher ändern sich – die aktuellen Trends sind gewissermaßen die Antwort auf diese veränderten Bedürfnisse.

Der wohl wichtigste Trend für 2019 liegt in der bewussten Assymetrie der Webseiten. Das heißt: Die Designer wählen unkonventionelle Proportionen und Farben sowie Farbverläufe mit starken Kontrasten. Wichtig sind Farbverläufe insbesondere deshalb, weil sie den Grafiken und Illustrationen auf der Seite Emotionalität und Dynamik einhauchen, was für die Seitenbesucher zu den wichtigsten – wenn auch unbewussten – Kaufkriterien zählt.

Gerne verwenden Designer aktuell bei schlicht-stilvollem Gesamtbild farbenfrohe Formen in 3 D und ähnliche Elemente. Auch das hat einen guten Grund: Denn abstrakte geometrische Formen sorgen für Aufmerksamkeit und regen zugleich die Fantasie der Seitenbesucher an.

Wenn Technik und Design Hand in Hand gehen

Die jeweiligen Trends im Webdesign beschränken sich jedoch nicht ausschließlich auf die Gestaltung einer Seite. Ebenso wichtig ist in aller Regel die technische Umsetzung der Seite. Der Grund dafür liegt darin, dass die technischen Möglichkeiten sehr wohl einen großen Einfluss auf die Gestaltung einer Webseite haben. Das beste Beispiel dafür: Nachdem die CSS3-Eigenschaft von den Browsern in großem Maßstab unterstützt wurde, kamen in der Gestaltung Farbverläufe auf den Webseiten wieder in Mode.

Die wichtigsten Trends im Webdesign
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