Die Welt ist „auf Achse“ – das gilt in beruflicher wie in privater Hinsicht. Je mobiler wir und unsere Arbeit werden, desto wichtiger werden Programme und Tools, die uns die berufliche Tätigkeit außerhalb des eigenen Büros etwas erleichtern. Die-tastenkombination.de stellt auf dieser Seite einige Tools vor, die bei jeder Form der Arbeit zur Motivation beitragen. Außerdem haben wir eine Handvoll Programme rausgesucht, mit denen sich die eigene Produktivität tatsächlich steigern lässt.

Wichtig: Die Tools sind natürlich nicht nur für Freelancer und digitale Nomaden, sondern auch im Home-Office eine große Hilfe. Kurz gesagt, überall dort, wo die Arbeit selbst organisiert werden muss.

Unterstützung bei Organisation und Motivation: drei Apps, die erfolgsversprechend sind

Viele Menschen haben Probleme, ihren beruflichen Alltag vernünftig zu strukturieren – für Gewerbetreibende und Freiberufler gilt das vor allem zu Beginn ihrer Selbstständigkeit. Unregelmäßige Aufträge und der nicht durch einen Arbeitgeber vorgegebene Zeitplan verlocken oder führen dazu, in jeden Tag anders zu starten.  Hier ist es wichtig, sich selbst zu organisieren, um keine Arbeitszeit zu verschenken und zudem das Berufs- klar vom Privatleben zu trennen.

App-Anbieter – zumeist selbst Start-Ups – haben dieses Problem erkannt und versuchen, mit innovativen Organisationsanwendungen dagegen vorzugehen. Der Vorteil: Wer als Unternehmer denkt, dem fällt es leichter, eine App zur Unterstützung anderer Unternehmer zu entwickeln.

Trello ist einer der bekanntesten Dienste, um die eigene Produktivität zu steigern und den Tagesablauf klar zu strukturieren. Die App, die auch für den PC verfügbar ist, kann sowohl für geschäftliche als auch für private Zwecke genutzt werden. Sie ist einfach und übersichtlich aufgebaut. Termine und Aufgaben werden bei Trello in sogenannten „Cards“ eingetragen, die wiederum auf einem „Board“ abgelegt werden. Besteht das Start-Up aus mehreren Personen oder sollen die gemeinsamen Aufgaben organisiert werden, kann eine beliebige Anzahl von Nutzern eingerichtet werden.

Zusammengefasst hat Trello diese Vorteile, die zu einer mittlerweile beachtlichen Zahl von Nutzern geführt haben (rund 25 Millionen in 2020):

  • Einfach und übersichtlich.
  • Kein Limit beim Hinzufügen von Nutzern.
  • Hinzufügen von Deadlines, Erinnerungen und Auftrags-/Arbeitsdetails in jeder Karte möglich.
  • Boards öffentlich teilbar oder für eine begrenzte Zahl von Mitarbeitern (etwa einem Team).

Trello kann in Gmail und andere Programme eingebunden werden und über Schnittstellen etwa eine Benachrichtigung ausgeben, wenn jemand die eigene Karte bearbeitet oder verschoben hat. Auch eine Verbindung mit Slack ist möglich.

Slack ist ein Kommunikationstool und eignet sich besonders gut für eine Kombination mit Trello. Innerhalb der App können verschiedene Channels eingerichtet werden, in denen wiederum die Chats mit dem jeweiligen Teilnehmer des Channels liegen. Benennt man die Channels und Personen wie im Trello-Board, ist eine einfache und verständliche Kommunikation möglich. Durch die stabilere Verbindung, die Übersichtlichkeit der Darstellung und verschiedene Zusatzfunktionen ist Slack eine hervorragende Alternative zu Skype. Audio- und Videotelefonate sowie Konferenzen lassen sich über beide Dienste durchführen.

Forest ist keine App zur Organisation oder Strukturierung, sondern dient der Motivation, anfallende Arbeit zu erledigen. Sie soll verhindern, dass sich Menschen während der Arbeit von ihrem Smartphone ablenken lassen. Das funktioniert so:

  • Der Nutzer stellt die Zeit ein, etwa eine Stunde. Während dieser Stunde wächst ein Baum in der App.
  • Tippt der User auf sein Handy oder nimmt es in die Hand, beginnt das Wachstum wieder von vorne.
  • Das Ziel ist es, so viele Bäume wie möglich zu pflanzen, um am Ende einen Wald zu haben.

Was nach einer lustigen Freizeitbeschäftigung klingt, hat den ernsten Hintergrund, zunehmende Ablenkung durch Smartphones zu verhindern. Forest erfreut sich daher einer großen Beliebtheit, vor allem bei jungen Unternehmern.

Arbeiten von Smartphone, Tablet und Co.: drei Tools, die es auch für Mobilgeräte gibt

Organisation und Motivation ist das eine, die Umsetzung der gesetzten Ziele das andere. Hierzu ist es praktisch, die am PC oder Notebook begonnene Arbeit örtlich unabhängig fortsetzen zu können. Das wissen nicht nur wir, sondern auch die größten Unternehmen dieser Welt. Wir stellen in den nächsten Zeilen vier Tools von Microsoft, Google und Co. vor, die das mobile Arbeiten praktisch ohne Einschränkungen erlauben.

  1. Microsoft Office

Office ist das bekannteste und beliebteste Software-Paket für Windows und Mac, das unter anderem die Programme Word und Excel enthält. Microsoft hat bereits seit längerem eine vollständige Version für mobile Endgeräte auf den Markt gebracht, die sich mit einem Office-Schlüssel für den PC auch unterwegs nutzen lassen. Office für Smartphone, Tablet und Co. bietet den gleichen Funktionsumfang wie die großen Geschwister und ermöglicht es, alle Arten von Dateien weiterzubearbeiten. Das funktioniert natürlich auch in die andere Richtung, sodass auf dem Smartphone erstellte Dokumente auch am PC genutzt werden können.

  1. Microsoft OneDrive und Google Drive

Cloud-Speicher sind für die meisten Leser wahrscheinlich nichts neues, ihnen kommt aber in Zeiten der Mobilisierung des Arbeitslebens eine wachsende Bedeutung zu. Um zum Beispiel ein am Smartphone erstelltes Dokument ohne Probleme am PC zu nutzen, muss es erstmal auf dem PC abrufbar sein. Werden Tabellen, Präsentationen und Co. in einer Cloud gespeichert, fungiert sie als „Online-Festplatte“ und ermöglicht es, die Daten von jedem beliebigen gerät abzurufen. Die bekanntesten Vertreter sind Google Drive und Microsofts Lösung OneDrive, aber auch Dropbox gehört dazu.

  1. Googles G Suite

Die G-Suite ist das geschäftliche All-in-One-Tool von Google, das alle für die Arbeit wichtigen Programme vereint. Durch die grundsätzliche Verbindung mit Google Drive sind alle in der G Suite erstellten Dateien von jedem Ort der Welt aus abrufbar. Der Link kann zudem geteilt werden, sodass auch andere Personen auf die Daten zugreifen können.

Fazit: Ist „Remote Work“ die Zukunft?

Remote Work, also ortunabhängiges Arbeiten, ist nicht nur durch die Corona-Pandemie die Zukunft eines großen Teils der Arbeitsplätze. In vielen Branchen gibt es bereits heute ausschließlich Home-Office und Telearbeit, was sich im Laufe der Zeit auf zahlreiche weitere Unternehmenszweige ausdehnen wird. Daher ist es wichtig, gut auf diese Entwicklung vorbereitet zu sein und auch zuhause die nötige Disziplin an den Tag zu legen.

Das gilt im gleichen Maße für reisende Freelancer, digitale Nomaden und andere Selbstständige. Mit der Zeit zu gehen, ist durch zahlreiche Tools und neue Arbeitsmethoden keine große Herausforderung mehr. Allerdings gilt auch hier: Jeder muss die für sich ideale Arbeitsweise finden – wir können nur Anregungen und Tipps geben!

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