Die Digitalisierung schreitet unaufhaltsam voran und gleichzeitig nimmt die Cyberkriminalität drastisch zu. Nun stellt sich hierbei die Frage, wie der Schutz gegen Internetkriminalität auszusehen hat. Einen umfassenden Schutz im Netz bietet eine Cyber-Versicherung, die Sie vor kriminellen Handlungen bewahrt.

Wie sinnvoll ist eine Cyber-Versicherung?

Ein Datenverlust durch einen Hacker-Angriff oder eine infizierte Mail kann sehr schnell das gesamte Computersystem lahmlegen und damit sind auch die Arbeitsabläufe für eine bestimmte Zeit lahmgelegt. Nicht nur die Zahl der Cyberangriffe nimmt zu, auch die Qualität der Angriffe steigert sich, da Hacker immer raffinierter vorgehen. Besonders gefährlich sind Cyberspione, die zielgerichtet Infrastrukturen von Unternehmen angreifen. Diese Angreifer werden auch Auftragseinbrecher genannt. Sie platzieren in den Netzwerken eine schädliche Software, die ganze Computersysteme lahmlegen können.

Wer benötigt eine Cyber-Versicherung?

Ob Freiberufler, Gewerbetreibender, mittlere oder große Unternehmen eine Versicherung gegen Cyberkriminalität ist für jedes Unternehmen, für jede Branche empfehlenswert. Denn nicht nur große Unternehmen sind Cyberangriffen ausgesetzt, auch kleinere Firmen sind bedroht. Besonders kleine Firmen verfügen über keine eigene IT-Abteilung, das erforderliche Know-how fehlt, um bei Hackerangriffen schnell zu reagieren. Schützen Sie Ihr Unternehmen mit einer Cyber-Versicherung, damit Schaden abgewendet werden kann. Der Versicherungsexperte Hiscox.de bietet solch einen Schutz gegen Cyber-Kriminalität an. Doch nicht nur Firmen und Unternehmen können eine Cyber-Versicherung abschließen, auch Privatpersonen können sich schützen lassen.

Was bei einer Cyber-Versicherung versichert ist

Viele werden sich nun die Frage stellen, wie der Versicherungsschutz aufgrund von Cyber-Zwischenfällen aussieht. Die Cyber-Versicherung deckt in der Regel alle Schäden ab, die durch einen Cyber-Zwischenfall entstehen. Drei Beispiele zeigen, wie schnell ein Computer-Schaden entstehen kann.

– ein Mitarbeiter klickt versehentlich auf einen E-Mail-Anhang, der infiziert ist
– ein Hacker dringt in Ihr Computersystem ein und kann damit Daten einsehen und verändern
– ein Datenträger mit vertraulichen Daten verschwindet, alle Betroffenen müssen informiert werden.

Eigenschäden, Fremdschäden sowie eine Betriebsunterbechung durch Cyber-Kriminalität werden durch eine Cyber-Versicherung abgedeckt. Die Cyber-Versicherung deckt auch Vermögensschäden Dritter ab.

Die Schäden durch einen Hacker-Angriff können massiv sein

Onlinehändler sind besonders durch das Online-Bezahlsystem gefährdet, wenn Hacker Zugriff auf die unzähligen Kundendaten erhalten. Eine Cyber-Versicherung, auch Datenschutzversicherung genannt, übernimmt dann die Schäden bis zu einer Gesamtsumme von 589.500 Euro. Unter anderem ist dabei auch eine Rechtsberatung enthalten. Viele gastronomische Betriebe nutzen zur Bezahlung mit Kreditkarte ein Kartenlesegerät. Auch hier können Hacker Daten abgreifen, die verheerende Folgen haben können. Mit einer Cyber-Versicherung wird der entstandene Schaden ersetzt. Wie aus diesen Beispielen zu erkennen ist, kann ein Schaden im digitalen Verkehr sehr schnell auftreten und Sie sollten daher unbedingt über eine Cyber-Versicherung nachdenken und sich informieren.

Fazit

Jeder Selbstständige, jedes kleine oder mittlere Unternehmen, die Daten verarbeiten, gehen ein gewisses Risiko ein, durch Cyberkriminelle geschädigt zu werden. Daher ist es nicht nur ratsam, sondern eigentlich selbstverständlich, sich vor diesen Risiken zu schützen. Eine Cyber-Versicherung ist sicherlich genauso wichtig wie eine Haftpflichtversicherung. Bedenken Sie hierbei, dass die Kriminalität im Netz wächst und nicht aufzuhalten ist. Nur eine gute Versicherung kann Sie vor eventuellen Schäden im Netz schützen. Lassen Sie sich daher unverbindlich beraten.

IT-Sicherheit – die sinnvolle Cyber-Versicherung
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