Online-Händler setzen in der Regel auf die klassischen Bezahloptionen: Kreditkarte, Vorkasse oder der Kauf auf Rechnung. Aber auch immer mehr Payment-Dienstleister werden akzeptiert. Dazu gehören unter anderem PayPal, Amazon Payments oder Postpay.

PayPal mag hier nicht nur die bekannteste Möglichkeit sein, um sicher Geld zu transferieren, sondern auch bei der Sicherheit extrem punkten. Doch es gibt noch andere Online-Bezahldienste, die durchaus empfohlen werden können.

Das Risiko, dass im Rahmen eines Online-Einkaufs das Geld verschwindet, ist ausgesprochen gering – zumindest dann, wenn man sich für die gängigsten Verfahren entscheidet. So gibt es neben PayPal, Postpay und Amazon Payments noch Giropay oder die Sofortüberweisung. Auch bei diesen Online-Bezahldiensten gibt es einen attraktiven Käuferschutz. Denn liefert der Händler nicht wie vereinbart, so bekommt der Kunde dann das Geld zurück.

PayPal

Bei PayPal handelt es sich um ein US Unternehmen, das die Rolle des Drittanbieters zwischen dem Händler sowie der Bank übernimmt. Hat man sich bei PayPal registriert, werden entweder das Girokonto oder eine Kreditkarte mit dem PayPal-Konto kombiniert. Die Kontonummer von PayPal ist übrigens in weiterer Folge die bei der Registrierung angegebene E-Mail-Adresse. Das Konto, das man hier nutzt, ist kostenlos. Nutzt man ein Geschäftskonto, so fallen bei einem Zahlungseingang jedoch Gebühren an. Bei Privatkonten ist das nur der Fall, wenn nicht in Euro bezahlt wird.

PayPal punktet mit dem Käuferschutz. Gibt es Ungereimtheiten, so erhält man das Geld problemlos zurück. Das ist auch der Grund, warum die im Internet stattfindenden Privatverkäufe oft über PayPal abgewickelt werden. Man kann auch Bitcoin über Paypal kaufen. Das heißt, der Bezahldienst spricht somit auch die Krypto-Fans an.

Paydirekt

Hinter diesem Bezahldienst befinden sich die Sparkassen und deutschen Banken. Bezahlt wird hier per Einzug über das eigene Girokonto. Der Händler bekommt in weiterer Folge sofort die Nachricht, dass bezahlt wurde und kann so die bestellte Ware ausliefern. Gibt es keine Lieferung, so ist es der Bank möglich, das Geld zurückzuholen. Der Bankkunde kann Paydirekt kostenlos nutzen – die einzige Voraussetzung dafür ist, dass man sich bei der kontoführenden Bank registriert hat.

Giropay

Hier handelt es sich ebenfalls um ein Online-Bezahlverfahren der Banken wie Sparkassen. Hier findet eine Weiterleitung zum Online-Banking statt. Nachdem man sich eingeloggt hat, wird eine Überweisung getätigt. Der Händler bekommt in weiterer Folge die Zahlungsgarantie und kann die Ware sodann versenden. Zu beachten ist, dass es bei Giropay keine Möglichkeit der Rückbuchung gibt. Wenn der Händler also nicht liefert, bleibt dem Kunden nur der Rechtsweg.

Sofortüberweisung

Auch hier muss man sich über die Bankdaten einloggen und kann dann per TAN den fälligen Rechnungsbetrag bezahlen. Der Händler bekommt eine Transaktionsbestätigung und kann sodann die Bestellung wegschicken. Hinter der Sofortüberweisung befinden sich aber nicht die Sparkassen bzw. deutsche Banken, sondern die in Schweden ansässige Klarna Group.

Klarna

Der schwedische Dienst kann auch direkt genutzt werden. Hier erfolgt die Bezahlung entweder sofort per Lastschrift, Kreditkarte, Überweisung oder über die Möglichkeit der Sofortüberweisung, wobei man  aber auch warten kann, bis die Lieferung daheim angekommen ist. Das heißt, bezahlt wird erst dann, wenn man die Lieferung erhalten hat. Kommt die Lieferung nicht oder etwa beschädigt an, so wird ebenfalls ein Käuferschutz angeboten. Das heißt, die Ware muss  nicht bezahlt werden. Klarna erlaubt auch eine Ratenzahlung. Jedoch ist dieser Service kostenpflichtig.

Amazon Pay

Amazon verbreitet nicht nur unzählige Zahlungen im eigenen Online-Shop, sondern stellt das auch den Händlern zur Verfügung. Das heißt, der Amazon-Kunde muss kein neues Kundenkonto eröffnen, sofern über Amazon in einem anderen Online-Shop bestellt wird. Bei einigen Einkäufen greift sogar die Amazon-Garantie. Einfach über Amazon einloggen und dann mit der hinterlegten Bezahlmethode den Einkauf bezahlen – fertig.

Gutscheinkarten

Ohne Bankdaten oder persönliche Informationen angeben zu müssen, kann man auch Gutscheinkarten kaufen und diese nutzen, um sodann den Online-Einkauf zu bezahlen. Entsprechende Gutscheinkarten gibt es etwa an den Supermarktkassen, die sodann für Download-Shops, die Apps, Musik oder auch Spiele wie Filme anbieten, genutzt werden können. Einfach den Code von der Karte eingeben – der Bezahlvorgang ist somit beendet.